Trauerkerze
  In Gedanken ein stiller Gruß für Dich von Herzen. 
  Ein Licht für kleine Engel. 

 

Es gibt Schicksale über die wir kaum reden können - weil es zu weh tut, weil es zu schwer zu erklären ist oder weil wir die Reaktionen darauf nicht ertragen können. Das Thema Fehlgeburt ist eines dieser Tabu-Themen. Doch diese Frauen sprechen nun darüber.

Eine Fehlgeburt ist schrecklich. Frauen, die schon einmal eine hatten, wissen oft nicht, wie sie sich mitteilen sollen oder stoßen auf Ablehnung, weil die Menschen in ihrem Umkreis nicht damit umgehen können.

Die App „Whisper“ bietet für heikle Themen wie dieses ein Forum, in dem sich Betroffene anonym, über kurze Mitteilungen, austauschen können. Dieses Angebot haben nun schon viele Menschen genutzt und ihren Gefühlen endlich freien Lauf lassen können – und es sind nicht nur Frauen, die sich mitteilen.

1.

„Ich hatte letztes Jahr eine Fehlgeburt und finde mich immer noch manchmal in Tränen aufgelöst vor der Frage, wie es wohl wäre, wenn ich mein wertvolles Baby im Arm halten würde.“

 

2.

 

„Ich will nicht unfruchtbar sein. Ich will wissen, ob ich ein Kind bekommen werde. Ich habe schreckliche Angst davor, noch eine Fehlgeburt zu haben.“

 

3.

 

„Ich hatte vor ein paar Jahren eine Fehlgeburt. Und einige meiner Freunde und Familienmitglieder glauben immer noch nicht, dass ich jemals schwanger war.“

 

4.

 

„Ich hatte eine Fehlgeburt – und niemand weiß, dass es Zwillinge waren.“

 

5.

 

„Ich hatte heute eine Fehlgeburt und ich hatte davor schon eine. Ich kann das nicht mehr ertragen. Ich will auch keinen Sex mehr haben.“

 

6.

„Ich hatte zwei Fehlgeburten und fühle mich wie ein Versager. Ich habe Angst es noch mal zu versuchen. Und Angst es nicht mehr zu versuchen.“

 

7.

 

„Ich weiß nicht, ob es an der Fehlgeburt liegt, aber ich habe das Gefühle mein Mann und ich sind uns nicht mehr so nahe wie früher.“

 

8.

 

„Ich hatte eine Fehlgeburt. 2 Jahre später starb mein Freund. Wenn ich keine Fehlgeburt gehabt hätte, wäre ein Teil von ihm noch auf dieser Welt. Ich fühle mich so schuldig.“

 

9.

 

„Ich hatte eine Abtreibung, als ich 18 war und mit 23 eine Fehlgeburt. Es fühlt sich an als wäre die Fehlgeburt Gottes Strafe für die Abtreibung.“

 

10.

 

„Ich hatte eine Fehlgeburt. Meine Schwiegermutter sagte, dass der frühe Ultraschall Schuld sei. Offensichtlich bin ich eine Mörderin.“

Doch nicht nur verzweifelte und traurige Postings finden sich unter dem Thema Fehlgeburt. Es gibt auch Frauen, die wieder Hoffnung schöpfen und es so schaffen, aus dem schlimmen Schicksal neue Kraft zu schöpfen. Viele zwar erst zögerlich, doch der Wille endlich Mutter zu werden ist stärker als die Trauer.

 

11.

 

„Heute Nacht wird vielleicht die erste Nacht seit der Fehlgeburt sein, in der wir wieder miteinander schlafen werden. Ich habe seine Berührungen wirklich vermisst.“

 

12.

 

„Ich liebe meine Unabhängigkeit. Ich liebe es meinen Körper so zu formen, wie ich möchte. Aber nach zwei Fehlgeburten…will ich nichts anderes als Mutter sein. Ich kann an gar nichts anderes mehr denken.“

 

13.

 

„Drei Kinder innerhalb von drei Jahren durch Fehlgeburten zu verlieren ist hart. Ich dachte, ich hätte nicht, wofür es sich zu leben lohnt. Ich bin froh, dass ich falsch lag.“

Und nicht nur Frauen kämpfen mit den emotionalen Folgen einer Fehlgeburt. Ein Mann schickte folgende Nachricht über die App raus:

 

14.

„Vor 8 Monaten hatte meine Frau eine entsetzliche Fehlgeburt. Sie brauchte 6 Monate, um mich überhaupt wieder ansehen zu können. Heute haben wir uns geküsst. Es mag dumm klingen, aber es bedeutete mir alles.“

Quelle: netmoms

Sernenkinder.info  Ein kleiner Engel kam, lächelte und kehrte um...

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