Insbesondere in der Zeit unmittelbar nach unserem Verlust habe ich sehr viel gelesen. Ich habe gesucht nach Sprüchen, Gedichten oder Geschichten, durch die ich getröstet wurde oder weinen konnte...  Sie kennen weitere Gedichte, die hier noch fehlen? Dann können Sie diese gerne per Kontakt an mich schicken und ich füge sie hier ein.

Ich war schon etwas in den Jahren,
da erfüllte sich mein sehnlichster Traum.
Mutterfreuden sollte ich nun doch noch erfahren,

ich konnte es nicht fassen, ich glaubte es kaum.

Die Zeit verging, ich konnte es nicht erwarten,
strich viele Mal über meinen Bauch
malte mir aus, ich sitze mit dir im Garten
und viele bunte Schmetterlinge tummelten sich dort auch.

Dann kam der Tag, wo alles zerbrach,
Schmerzen stürzten auf mich wie ein feuriger Ring.
Krankenwagen, Blaulicht, Sirene und danach
gnädige Dunkelheit, die mich tröstend umfing.

Ein Kind wird es nun nicht mehr geben,
die Ärztin hat es mir erklärt.
Eine Fehlgeburt, noch viel zu klein zum leben.
Mutter sein, blieb mir für immer verwehrt.

Abdrücke eines sehr kleinen Händchens auf Papier,
hat mir die Hebamme noch gegeben.
Doch ich frag, was nützt es mir,
mein Kind würde nun niemals leben.

Als Abends ich lange am Fenster stand
und sah zum Himmel tränenblind,
erblickte ich einen Stern, heller als ein Diamant.
Da wußte ich, das war mein Sternenkind.

- p.Lieske 02/13 -

 

Sernenkinder.info  Ein kleiner Engel kam, lächelte und kehrte um...

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