Insbesondere in der Zeit unmittelbar nach unserem Verlust habe ich sehr viel gelesen. Ich habe gesucht nach Sprüchen, Gedichten oder Geschichten, durch die ich getröstet wurde oder weinen konnte...  Sie kennen weitere Gedichte, die hier noch fehlen? Dann können Sie diese gerne per Kontakt an mich schicken und ich füge sie hier ein.

Ein Sternchen will einen Traum versenden,
so soll der Papa an es denken.
Dachte sich was schönes aus,
machte bunte Träume draus.

 

Doch wie geht es weiter dann,
dass der Traum kommt an den Mann?
Muss doch noch zur Erde runter,
bevor der Papa wird dort munter.

Und so geht das Sternchen los,
freut sich dabei ganz famos,
dass der Papa heute Nacht,
mit einem Traum wird bedacht.

Doch was dem Sternchen nicht gewahr,
dafür braucht's ein Formular.
Denn auch im Himmel droben,
ist die Bürokratie zu loben.

So soll es schreiben fein,
in ein dreifachen Antrag rein:
Was, wohin und auch warum?
Das wird dem Sternchen doch zu dumm!

Sucht sich ein paar Regentropfen,
die, die bei Papa aufs Dache klopfen.
Schickt den Traum dann mit ihnen mit.
Hui! Und schon geht ab der Ritt!

Kommen dann endlich unten an.
Wenn Papa schläft wie ein müder Mann,
legen dann den Traum aufs Kissen.
Von wem? Der Papa wirds schon wissen!

Wer mal nicht vom Sternchen träumt,
das hat das Sternchen nicht versäumt.
Ist nur verzweifelt ganz und gar,
über einem Traumversendeformular.

René Andreas

 

Sernenkinder.info  Ein kleiner Engel kam, lächelte und kehrte um...

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