Insbesondere in der Zeit unmittelbar nach unserem Verlust habe ich sehr viel gelesen. Ich habe gesucht nach Sprüchen, Gedichten oder Geschichten, durch die ich getröstet wurde oder weinen konnte...  Sie kennen weitere Gedichte, die hier noch fehlen? Dann können Sie diese gerne per Kontakt an mich schicken und ich füge sie hier ein.

Um den Menschen um mich herum klarzumachen, warum ich
momentan so bin wie ich bin, gewähre ich einen kleinen Blick
hinter meiner Fassade.

 

Ich bin oft egoistisch. Das stimmt.
Ich ziehe mich sehr zurück. Ich höre nicht immer zu, auch wenn
ich mich sehr bemühe. Vieles interessiert mich nicht mehr und ich
mache viele Sachen einfach nicht mehr. Es gibt Tage, an denen
kann ich mich selber nicht ausstehen und das merkt man auch deutlich.

Warum?
Weil ich Angst habe.

Wovor?
Vor dem Schmerz.

 

Alles, was ihr von mir seht, mein Leben, meine Stärke, meine
Lebenslust und die Worte, die ihr von mir hört, die für Euch
normal und "gesund" klingen, sind Momentaufnahmen. Es ist
meine Fassade. Was hinter meiner Fassade passiert, erfahrt ihr in
dem Moment nicht. Weil ich es Euch nicht zeigen werde, weil ich
Angst habe.

Also seid mir bitte nicht böse, wenn ich egoistisch bin, mich
zurückziehe oder manchmal schlecht gelaunt daher komme. Das
alles ist mein Schutz. Meine Mauer, meine Fassade.

Irgendwann wird sie bröckeln. Wann, weiß ich nicht....

Verzeiht mir mein Verhalten. Ich bin nicht mehr Ich. 
Und werde es nie mehr sein.

 

Mutter eines Sternenkindes (Text auch in unserem Folder)

Sernenkinder.info  Ein kleiner Engel kam, lächelte und kehrte um...

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