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Das Leid hat einen Platz in der Kirche

Mit einer „Stele der Erinnerung“ gibt die Pfarre Sierning dem Gedenken an Kinder, die während der Schwangerschaft verstorben sind, in der Kirche einen würdigen Platz.

 

Die Kapelle im südlichen Seitenschiff der Pfarrkirche war bisher schon ein Ort, an dem der Toten gedacht wurde: bei einer Pietà und einer Pinnwand mit Totenbildern bestand die Möglichkeit Opferlichter anzuzünden. Der Raum wurde nun völlig erneuert und um eine Stele erweitert, die den Kindern gewidmet ist, die im Verlauf der Schwangerschaft oder bei der Geburt gestorben sind. „Wir wollen damit für betroffene Familien ein Zeichen setzen, dass sie mit ihrer Erfahrung in unserer Kirche und vor allem in unserer Gemeinschaft einen Platz haben", sagt Pastoralassistentin Margit Felbauer. Pfarrer Karl sagt: „Unser Gotteshaus hat ­einen äußerst wertvollen Ort des Gebets im stillen Innehalten und des Gedenkens erhalten. Möge er vielen Trostsuchenden eine Hilfe in ihrer Not und eine Stärkung im Glauben werden." Auf der Stele findet sich ein Satz aus den Klageliedern des Alten Testaments, obenauf kann man Kerzen stellen und in einen „Briefkasten" können Eltern Zettel mit ihren Gedanken einwerfen.

 

 

 

Sernenkinder.info  Ein kleiner Engel kam, lächelte und kehrte um...

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