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FriedWald® Clam - Die Bestattung in der Natur

Begraben an der Wurzel eines Baumes
Eine alternative Bestattungsform in der Ruhe des Waldes

 

FriedWald ist eine alternative Bestattungsform. Die Asche Verstorbener wird in einer biologisch abbaubaren Urne an den Wurzeln eines Baumes beigesetzt, der in einem als FriedWald ausgewiesenen Wald steht.

 

FriedWald Clam

Eine Beisetzung außerhalb vom traditionellen Friedhof, mitten in der Natur, das ist seit dem 27. September 2012 in Kumberg bei Graz möglich. Heimat des ersten FriedWald in Österreich ist ein Waldgebiet auf einem südöstlichen Ausläufer des Grazer Hausberges, dem Schöckl. Hier werden künftig ausgewählte Bäume als letzte Ruhestätten dienen. Hierzu wurde der Wald zu einem Friedhof umgewidmet. Das etwa zehn Hektar große Waldgebiet für die Naturbestattung trägt den Namen FriedWald Schöcklland.

 

Gräber in der freien Natur

Seit dem 30. September 2016 ist es im FriedWald Clam möglich, einen Baum oder Platz an einem Gemeinschaftsbaum für die letzte Ruhe zu erwerben. Dabei ist die Lage nah bei der Burg Clam eine ganz besondere. Die mittelalterliche Burg, 1149 erstmals erwähnt, ist noch heute ein lebendiges Stück Geschichte, das es sich lohnt, zu besuchen. 15 Kilometer östlich der Bezirksstadt Perg finden sich in diesem hügeligen Waldstück um den Klambach herum alte, moosbewachsene Findlinge, ausgebaute Steige und gut begehbare Wege, die den FriedWald-Besuchern ihren Aufenthalt leicht machen.

Mit dem FriedWald wird diese natürliche Umgebung zu einem Ort des Gedenkens und Erinnerns. Erkennbar ist dies an farbigen Bändern und kleinen Aluminiumtafeln, die an den Bäumen angebracht sind. Die farbigen Bänder markieren freie Plätze und Bäume im FriedWald. Bäume, an denen Menschen ihre letzte Ruhe gefunden haben, sind mit einer kleinen Namenstafel versehen, so dass Angehörige die Ruhestätte eines Verstorbenen besuchen können.

Ein zentraler Ort des Gedenkens im FriedWald Clam ist der Andachtsplatz. Ein Holzkreuz, ein Steinaltar und Bänke markieren diesen Ort, der Besuchern sowohl für Trauerfeiern, als auch zum Innehalten und Kraft schöpfen zur Verfügung steht.

Es gedeihen Bergahorn, Ulme und Esche. Sie bieten unter anderem dem Uhu, der Wasseramsel und dem Eisvogel eine ideale Heimat. Farne, Silberblatt, Moose und Flechten schmücken den Waldboden, der vom romantischen Klambach durchzogen sogar kleine Bachforellen und einige Fischotter beheimatet.

 

Die Bestattung in der Natur

Kooperation mit erfahrenen Partnern

Die Waldbesitzer, Träger und das Unternehmen FriedWald kooperieren, um einen FriedWald einzurichten. Der Waldbesitzer stellt das Waldgebiet auf 99 Jahre für die Naturbestattung zur Verfügung. Konzept- und Markengeber ist das deutsche Unternehmen FriedWald GmbH. Dort entstand 2001 erstmals die Möglichkeit, an den Wurzeln eines Baumes mitten im Wald beigesetzt zu werden. Das Konzept der alternativen Bestattungsform FriedWald hat sich in Deutschland etabliert: In-zwischen gibt es dort 56 FriedWald-Standorte. Die Waldpflege übernehmen die zuständigen Forstverwaltungen. Außerdem betreuen die verantwortlichen FriedWald-Förster, in Zusammenarbeit mit FriedWald und dem Träger, die Interes-senten vor Ort.

 

Einäscherung ist Voraussetzung

Menschen, die sich für eine Bestattung im FriedWald interessieren, müssen sich grundsätzlich für eine Einäscherung entscheiden. Ein Großteil der Interessenten sucht sich bereits zu Lebzeiten den geeigneten Baum aus. Angehörige und Freunde werden über diesen Schritt informiert, im Idealfall wird eine Willenserklärung mit dem Beisetzungswunsch formuliert und handschriftlich hinterlegt.

 

Beisetzung nach eigenem Wunsch

Die Beisetzung im FriedWald kann ganz individuell gestaltet werden. So, wie es sich der Verstorbene gewünscht hätte oder wie es sich die Angehörigen vorstellen. Im FriedWald haben Menschen Raum und Zeit für Ihre eigenen Ideen, aber auch traditionelle Rituale sind möglich.

 

Nach Wunsch kann die Beisetzung im FriedWald christlich begleitet werden.

 

Gemeinschaftsbaum oder Familienbaum?

Ihren Baum können Interessierte selbst auswählen. Dabei besteht die Möglichkeit, sich für einen Platz am Gemeinschaftsbaum oder einen Familien- oder Freundschaftsbaum zu entscheiden. Insgesamt können an einem Baum maximal zehn Urnen bestattet werden. Die Preise für Familien- und Freundschaftsbäume beginnen bei 2.700 Euro. Die günstigste Möglichkeit, in einem FriedWald beigesetzt zu werden, ist der Basisplatz, der 490 Euro kostet. Die Bäume werden im Vorfeld mit forstlichem Sachverstand ausgewählt und durch farbige Bänder gekennzeichnet. Sie werden zum natürlichen Grabmal und dienen Angehörigen als Ort des Gedenkens und Erinnerns.

 

Kontakt:

FriedWald Clam
Sperken 1
4352 Klam
Tel.: 07269 7217-17
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